So, lange hat es gedauert, aber nun gibt es wieder Neues hier.
Ich bin zurück vom Prayerfestival und ich kann einfach nur sagen es war spitze!
So viele Eindrücke und Erfahrungen und keine Minute bereut.
Am ersten Tag gabs erst mal Abendessen, danach ne Begrüßung im Anbetungszelt mit Lobpreis (dabei wurden moderne Lobpreisliedergesungen mit Bandbegleitung).
Anscgließend wurde erst mal der Rosenkranz gebetet, mit impulsen und ebenfalls musikalischer Begleitung zwischen den Geheimnissen.
Nach dem Rosenkranz gab es einen "Talk" da hält ein Priester zu einem bestimmten Thema einen Vortrag. An diesem Abend zum Thema " Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei." (Lk. 19,3)
Anschließend wurde die heilige Messe gefeiert mit aussetzung des Allerheiligsten in der Monstranz auf die Kerzenpyramide. Von da ab für die nächsten 5 Tage stand Jesus zur Anbetung in unserer
Mitte. In der Predigt meinte der Priester, Gott will nicht auf der Ersatzbank sitzen, nicht irgendwo hinten anstehen, sondern er will mitten auf dem Spielfeld sein, mitten in unserem Leben!
Anbetung...und das auch Nachts...es sollte die ganze Nacht immer min. 2 bei Jesus sein. Am Anfang konnte ich damit nicht so recht was anfangen. Aber trotzdem spührte ich, Jesus war da.
Ich ging bei der ersten hl. Messe nicht zum Priester um die hl. Eucharistie zu Empfangen, sondern nur den Segen des Priesters, denn ich wollte erst zur Beichte gehen, dass hatte ich mir fest
vorgenommen. Der Priester, ein "Gray friar" machte mir das Kreuzzeichen auf die Stirn und sprach einige Worte. Als ich wieder auf dem Weg zu meinem Platz war wurde mir schon ganz anders. Ich setzte
mich hin um zu beten, und konnte meine Tränen kaum zurückhalten, ich konnte mir das nicht erklären...aber ich wollte Jesus in der Mitte meines Lebens haben, nicht auf der Ersatzbank, das wurde mir
in diesem Moment klar.
Es gab noch eine Holy Hour nach dem Gottesdienst, es war an diesem Abend eine Art Meditation. 2 Brüder der Johannesgemeinschaft lasen Texte vor. Ich schaute nur Jesus an und dachte mir, diese
vorgelesenen Texte... dass ist genau das, was jetzt in mir vorgeht. Ich fing an die Liebe Jesu zu entdecken. Und mein Verlangen nach der Beichte wurde noch größer...gleichzeigtig hatte ich Angst
davor, weil ich keine Ahnung hatte wie das geht... ich las mir im Liederordner hinten den Beichtspiegel durch und bin dann einfach zu einem Priester hin.
Solch ein Gefühl, der Erleichterung... Wow!
Es war nicht schlimm, der Prieste war auch total nett.
Ich blieb danach noch eine Stunde in der Anbetung und war so frei, erleichtert, dankbar, zufrieden wie schon lange nicht mehr in meim Leben. Es gab ein paar Sachen die ich ändern wollte und da auch
mit dem Priester drüber sprach. Ich betete zu Jesus er möge mir zeigen wie und mir helfen, ich bekam eine tolle Idee wie ich das anpacken könnte, da viel mein Blick auf mein Armband...P.U.S.H.
...Pray until something happens...Bete bis etwas geschieht....ja das wars... ich betete bis etwas passierte.
Total müde aber glücklich ging ich ins Zelt um zu schlafen.
Die nächsten Tage liefen ziemlich gleich ab, 7.30Uhr Frühstück, danach Lobpreis, Rosenkranz, Tageseinführung, Talk, anschließend gings in Gesprächsgruppen in denen man sich über seinen Weg zum
Glauben austauschen konnte. Danach gab es Zeugnisse, keine Noten für die Beteiligung an den Gesprächsgruppen, sondern Menschen, die über ihren Weg zu Jesus Christus erzählten.
Um 12.30Uhr gabs dann lecker Mittagessen.
Ab 14.30Uhr konnte man dann zu den Workshops gehen, man konnte sich aus 8-9 verschiedene 1 aussuchen, war nicht sehr leicht eine Auswahl zu treffen, aber naja *g*
Die Workshops waren sehr interessant. Es gab Themen wie "Sinn des Lebens (Nachdenken mit Aristoteles"; "Weltanschauung - Wie durchschaue ich Ideologien", "Heiliger Geist - der unbekannte
Dritte", "Paulus - vom Christenhasser zum Märtyrerapostel", "Wirf nicht den ersten Stein, Abtreibung - Umgang mit Betroffenen", "Geistlicher Kampf - Was bedeutet das?", "Leben aus dem Wort
Gottes - Lectio Divina", "Eucharistie - Die wahre Liebe entdecken" und vieles mehr...
Die Workshops gingen bis 16 Uhr dann konnte man Kaffeetrinken gehen und um 17Uhr bzw. 17.15Uhr begann die Heilige Messe.
Anschließend gab es um 18.30Uhr Abendessen.
Um 19.30Uhr ging es mit einem Talk weiter.
Anschließend gab es eine Holy Hour mit Lobpreislieder.
Am Donnerstag fand aufgrund Mariä Aufnahme in den Himmel am Freitag, eine Lichterprozession statt. Wobei wir zuerst das Allerheiligste von "unsrem" Anbetungszelt in die Wallfahrtskirche brachten,
anschließend ging die Prozession weiter inklusive der Pilger der Wallfahrtskirche mit Kerzenlicht durch die Nacht, wieder zurück in die Wallfahrtskirche und anschließend zurück in "unser"
Anbetungszelt.
Am Samstag wurde die hl. Messe zusammen mit dem jüngsten Bischof Deutschlands, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer, gefeiert.
Am Samstag Abend versammelten wir uns wieder im Anbetungszelt.
An diesem besonderen Abend erzählte der Priester eine Geschichte von Jesus und einer Frau die Blutungen hatte, welche aufhörten, als die den Saum seines Gewandes berührte. Der Prieser ging an
diesem Abend mit der Monstranz, die er mit dem Velum anfasste von Mensch zu Mensch, begleitet mit zwei Messdienern die einen Kerzenleuchter hielten. Jede Person bekam den Eucharistischen Segen und
konnte das "Gewand Jesu" (Velum) anfassen.
Das war die tiefste Erfahrung die ich in meinem Leben gemacht habe. Je näher der Priester mit Jesus kam, desto mehr pochte mein Herz, als Jesus dann bei mir war und ich ihn anfassen konnte, war es,
als würde mein Herz mir jeden Augenblick aus der Brust springen.
So intensiv, so wunderbar. JA, Jesus ist wirklich da, Jesus ist Liebe, die größte, die man je bekommen kann! In diesem Moment wurde mir bewußt, was die Wahre Liebe ist!
Eine Menschliche Liebe kann wohl kaum so groß sein, wie die Liebe von Jesus.
Mir begannen Tränen in die Augen zu schießen, ich war so voller Freude und Liebe erfüllt.
Ich sah Jesus nach und bemerkte, dass es auch vielen Anderen nicht anders erging als mir, manche sogar regelrecht heulend zusammenbrachen. In dem Moment wurde mir bewußt, dass der Mensch der immer
hinter einem stand, während Jesus vor einem Stand, deshalb da war um im Notfall die Person aufzufangen.
Ja Gottes Liebe ist so überwältigend! Man muß es selbst erfahren, denn man kann diese Gefühle, diese große Liebe nicht in Worte fassen.
In dieser Nacht blieb ich ebenfalls bis nach Mitternacht in der Anbetung.
Die Nächte im Zelt waren sehr kalt und besonders viel bzw. erholsamen Schlaf bekam man nicht, jedoch tat das der Stimmung keinen Abbruch.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Man konnte günstig 3 Malzeiten am Tag bekommen und essen bis man satt war.
Am Sonntag wurde schon morgens um 10Uhr heilige Messe gefeiert, welche auf Radio Horeb live übertragen wurde.
Nach dem Mittagessen konnten Teilnehmer des Prayerfestivals Zeugniss abgeben und wir hörten einige sehr berührende Erfahrungen.
Um 15 Uhr war das Prayerfestival offiziell vorbei, und wir halfen noch etwas beim Abbau.
Ich fuhr völlig erfüllt, glücklich mit viel neuem Lebensmut und Kraft nach Hause und bin mir sicher.... Internationales Prayerfestival Waghäusel 2009 .... ICH KOMME!!!!!!!
Ab morgen werde ich auf demIntern.
Prayerfestivalin Waghäusel sein, daher wird es warscheinlich bis So/Mo keine neuen Beiträge geben, aber ich werde
sobald ich zurück bin davon Berichten!
So hier nun ein kleines Video von Franziskaner Mönchen aus New York die nicht ganz unmusikalisch sind.
So die erste Email zumJesus Experimentkam vor ein paar
Tagen. Sie enthielt ein Link zum ersten Workshop mit der Überschrift: Mal angenommen, ich könnte mit Gott reden....
Dieser enthielt ein Text, indem es um das Gebet geht. Dass das Gebet Zwiesprache mit Gott ist. Das man mit Gott spricht, wie mit jedem anderen guten Freund, um die Beziehung zu pflegen.
Man kann sofort anfangen zu beten, ohne Vorkenntnisse, denn man kann jederzeit mit Gott sprechen wie mir einem Freund. Ihm erzählen, was toll ist, was einem bedrückt, ihm für etwas danken. Nicht
nur Wünsche aneinanderreihen, die man erfüllt haben möchte. Natürlich wird Gott nicht antworten, in dem Sinne, wie es ein Freund tut der dir Gegenübersteht, jedoch wirst du Antworten von Gott
erhalten, auf ganz verschiedenen Wegen.
Es schließt mit der Aufgabe, jeden morgen und jeden Abend 1 Minute mit Gott zu sprechen, ihm sagen welche Sorgen man hat, was an diesem Tag anliegt. Und ihm danken, dafür was man am Tag erlebt hat,
was gut war.
Des weiteren sind zwei Videos zu sehen indem 2 Personen von ihren Gebets- und Glaubenserfahrungen erzählen.
Außerdem gibt es Praxistipps, in denen geraten wird einfach weiter zu beten, auch wenn es sich anfühlt als würde keiner zuhören, Gott hört zu!
Außerdem kann man sich in einem Forum mit anderen über seine Erfahrungen austauschen.
FAZIT:
Nun ja, der erste Teil hat mich in meiner Beziehung mit Jesus nun nicht wirklich weitergebracht, da ich diesen Schritt vor längerer Zeit schon selbst gegangen bin, und täglich zu Gott bete.
Ich kann das nur befürworten, denn es ist wirklich Beziehungspflege, Gott hört zu. Es tut gut sich jemandem anvertrauen, mit jemandem reden zu können. Beten gibt mir ein Gefühl von Stärke. Nach dem
Gebet fühle ich mich sehr befreit, gestärkt und fröhlich.
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